Lehre

SoSe 2020 A trip into synaesthesia – Räume für digitale Kunst- und Kulturproduktion und -vermittlung in Berlin
Berlin gilt nicht erst seit Tesla ankündigte, nach Brandenburg zu ziehen, als das deutsche Silicon Valley. Aber welche (und wessen) Produktions-und Vermittlungsräume beschäftigen sich auf welche Weise mit „dem“ Digitalen und welche Relevanz hat dies für postdigitale Kunstvermittler*innen?
Welche Generationen und Teams arbeiten an welchen Fragestellungen? Wie weiß ist diese Szene? Und schließlich: Wer spricht – über was? Denn „Wo wir in einer Welt aus Software leben,
sind sie (die Coder) die Architekten. 
Ihre Entscheidungen, die sie treffen, 
leiten unser Verhalten.“
 (Clive Thompson: Coders: The Making of a New Tribe 
and the Remaking of the World, Penguin Press 2019.)
Das Seminar an der Universität der Künste, Institut für Kunst im Kontext besucht institutionelle und außerinstitutionelle Räume für Vermittlung digitaler Kunst, für die Produktion digitaler Kunst sowie für die Vermittlung von Kultur mittels digitaler tools wie die „Technologiestiftung Berlin“ oder das „game.lab Berlin“ und das „Einstein Center Digital Future“, aber auch „Trust“ und „Clusterducks“, „SPARTH“, „panke gallery“ und „peertospace“.
In kritischen Befragungen, begleitet von Lektüre wie etwa Federico Campagnas „Technic and Magic“ oder Walter Mignolos „The Darker Side of Western Modernity: Global Futures, Decolonial Options“ sowie von Lisa Nakamura, Roopika Risam und anderen kartographiereb und reflektieren wir die kunstvermittelnden tribes von Berlin.besucht institutionelle und außerinstitutionelle Räume für Vermittlung digitaler Kunst, für die Produktion digitaler Kunst sowie die Vermittlung von Kultur mittels digitaler tools wie die „Technologiestiftung Berlin“ oder das „game.lab Berlin“, aber auch „Trust“ und „Clusterducks“, „SPARTH“ und „peertospace“.
In kritischen Befragungen, begleitet von Lektüre wie etwa Federico Campagnas „Technic and Magic“ oder Walter Mignolos „The Darker Side of Western Modernity: Global Futures, Decolonial Options“ erarbeiten wir uns die digitalen tribes von Berlin.

WiSe 2019/2020 connecting …
Wir widmen uns an der Universität der Künste, Institut für Kunst im Kontext mit einer Exkursion in die Ausstellung „Nah am Leben“, sowie im Rahmen eines 3-tägigen Blockseminars den Fragen von Ästhetik, Schönheit und des Kulturellen Transfers zwischen den Kontinenten. Dabei lesen wir, aus einer kritisch weißen Perspektive heraus, Texte von Achille Mbembe, Sianne Ngai, Katrin Flikschuh, Lea Ypi und anderen und erproben in Übungen und Miniworkshops unser Wissen über (Schönheits-)politiken von Körper(n)*. Aus unseren Erkenntnissen erarbeiten wir ein kleines Manifesto.

SoSe 2019 Female Cyborg. (dis)abled Technobodies.
Das Seminar an der Universität der Künste, Institut für Kunst im Kontext fragt: „Wie ist der feministische, weibliche Cyberkörper geformt? Wer formt ihn?“
Anhand der Figuren der weiblichen Cyborg als Servicefigur in Science-Fiction und Wirtschaft, von den 1940er bis hin zu Amazons Alexa, von den „Lenas“ des Binary Codes der 1970er bis hin zu Microsofts rassistischer AI Tay erarbeiten wir eine Geschichte des Technobodies, auf den Weibliches projiziert wird.

SoSe 2019 Schönheit / Gender / Camp
Studiengangsübergreifendes Seminar. Ausgangspunkt des Seminars mit Teilnehmer_innen von der Humboldt Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der University of Applied Sciences Potsdam und der Technischen Hochschule für Wissenschaft Potsdam, in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin sind die Sammlungen des Alten Museums Berlin und des Pergamon Interim. Während die Griechen das Schreckliche, Unvollkommene der Wirklichkeit sahen, modellierten sie
ihre Götter – mit der Ausnahme des Hephaistos – als Exemplare höchster, nicht mehr zu übertreffender Schönheit. Doch die Kunst erlaubte es auch, Schönheitsmängel, etwa alternde Frauen oder Bucklige, mit Ironie und Sympathie darzustellen. Die Romantik befreite die Hässlichkeit dann endgültig, jedoch blieb die Darstellung der Antike auch in der Romantik stets von Schönheit und Idealisierungen geprägt.
Das Seminar handelt von der (Re-)präsentation von Schönheitsidealen und Warenhausästhetik in musealen Räumen, sowie von Kitsch und Camp als dem „Geschmack der anderen“.

SoSe 2019 Browsing Collections – Digitale Vermittlung
Interdisziplinäre Lehrveranstaltung im Rahmen von Vielfalt der Wissensformen (HU Berlin) mit dem Schwerpunkt Sammlungs- und Ausstellungsforschung.
Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden digitale Sammlungen auf ihr Potential für die Kunst- und Kulturvermittlung untersucht. Als Untersuchungsgegenstand dienen die Datenbanken der Universitätssammlung Göttingen, sowie das Sammlungsportal der HU mit Datenbank („Kabinette des Wissens“), die Onlinesammlung des Pitt Rivers Museum der University of Oxford sowie die Datenbank „Sharing Knowledge“ des Humboldt Lab Dahlem und der Universidad Nacional Experimental del Tauca/Venezuela. Die vorgestellten Projekte werden, auf Grundlage der bereitgestellten Lektüre aus den Fächern Digital Humanities, Anthropologie, Postcolonial und Gender Studies, hinsichtlich der Aspekte und der Umsetzung von Teilhabe, Zugänglichkeit, Transparenz und Wissen(svermittlung) analysiert.

WiSe 2018/2019 CraaaashClash
Studiengangsübergreifendes Seminar. Ausgangspunkt des Seminars mit Teilnehmer_innen von der Humboldt Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der University of Applied Sciences Potsdam und der Technischen Hochschule für Wissenschaft Potsdam, in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin, ist eine Dystopie: Alle Museen wurden zerstört; alles, jede Sammlung ist verschwunden. Sollten Museen und Sammlungen in einem solchen Szenario von Grund auf neu errichtet werden? Was würde ausgestellt werden, wer wäre das Publikum, was wäre die Zielsetzung? Wie würde das Museum der Zukunft aussehen? Es wird mit design thinking Methoden wie dem ID+ Modell und Game Mechanics, sowie mit fiktionalen und utopischen Entwürfen gearbeitet.

WiSe 2018/2019 Digital ist besser?!
Das Seminar an der Universität der Künste, Institut für Kunst im Kontext geht der Frage nach, wie ein Begriff der Digitalisierung für die Kunst und ihre Vermittlung nutzbar gemacht werden könnte. Wir erarbeiten in einer Begriffswerkstatt einen/mehrere Begriff(e) der Digitalisierung für eine Vermittlungspraxis des neugierigen Nachfragens: „Digital ist besser?!“ und gestalten die Datenbank Fragmente digitaler Vermittlung.

SoSe 2018 Das Museum verlernen
Studiengangsübergreifendes Seminar. Die Studierenden von der Humboldt Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der University of Applied Sciences Potsdam und der Technischen Hochschule für Wissenschaft Potsdam, in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin, beschäftigen sich mit Rassismuskritik und Repräsentationsmechanismen im Museum.
Eine experimentelle, begleitetete Intervention im Bode Museum Berlin entsteht.

SoSe 2018 Open Access/ Open End? Digitale Kunst- und Kulturvermittlung im Museum
Das Seminar mit Studierenden der Universität der Künste, Institut für Kunst im Kontext erforscht, auf Basis einer empirischen Feldforschung, digitale Vermittlungspraxen in den Berliner Museen. Die Studierenden vollziehen an Beispielen aus aktuellen Sammlungs- und Ausstellungspräsentationen die Möglichkeiten von Vermittlung mit digitalen Mitteln nach.

WS 2016/17 Gehen und Stolpern im Museum
Studiengangsübergreifendes Seminar. Die Teilnehmer_innen von der Humboldt Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der University of Applied Sciences Potsdam und der Technischen Hochschule für Wissenschaft Potsdam, in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin, erproben Methoden der Kunstvermittlung und entwickeln eigene Zugänge zum Museum und dessen Sammlungen.
Das Lachen, Stolpern, Stottern, Haken wird als kritischer, selbstermächtigender Zugang erprobt.

WiSe 2017/2018 Performing Encounters, Inszenierung von Dialogen in der zeitgenössischen Kunst

Das Seminar an der Universität der Künste, Institut für Kunstwissenschaft und Ästhetik erforschte die Mise-en-Scènes performativer und relationaler Phänomene – und insbesondere deren fotografische Dokumentation. „Essentially, the documentation is no different to the art“…
SoSe 2016 Play the Rules!
Studiengangsübergreifendes Seminar. Die Teilnehmer_innen von der Humboldt Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der University of Applied Sciences Potsdam und der Technischen Hochschule für Wissenschaft Potsdam, in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin, erproben Game Mechanics und Game Design.Wie könnte man ein Spiel kreieren, das die Arbeiten Carl Andres auf immaterielle, kluge Weise vermittelt und das zugleich die Strategie der Kuratorinnen des Hamburger Bahnhofs, auf präsente Vermittlung (Labels, Wandtexte) zu verzichten, reflektiert? Dies Format wurde für die Ausstellung Carl Andre – Sculpture As Place 1958 – 2010 entwickelt.

WiSe 2011/2012 „How to do things with words – Schreiben über Kunst“
Basiskurs an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Institut für Kunstwissenschaft über Kunstkritik, in Kooperation mit dem Kunstverein Braunschweig.

// Vorträge //

2021

Vortrag bei „Das digitale Bild – Die soziale Dimension, politische Perspektiven und ökonomische
Zwänge“ | Ludwig-Maximilians-Universität München | 28.- 30.04.2021 |

Vortrag bei DiGiTal2021 Verbundprogramm DiGiTal | Technische Universität Berlin | 24.-26. März
2020

Panel : Bilderwissen. Digitaler Kanon, Mythen, Race und Gender.
re:publica 2020 │
Station Berlin │ 6.-8-05.2020

Moderation eines Gesprächs zu
Living Matters
– Stück von Eva Meyer-Keller
Diskurs mit Wissenschaftler*innen des Simone Reber Labors für Quantitative Biologie │
Sophiensäle Berlin │22.2.2020

Link

Moderation der Abschlussveranstaltung der Reihe Technobodies.
Omsk Social Club and Guest: A Conversation about Real Game Play │
Volksbühne Berlin│ 06.02.2020
Link

2019

Beitrag zu Lunch Talks im Rahmen von „Synthetical Modernity – New Approaches from the Archive, Building Heritage Conservation, and Curatorial Practice“  │
Technische Universität München │
18.12.2019

Moderation Panel
q immersion │
im Rahmen der re:publica 2020 │
08.11. 2019

Beitrag zur Ringvorlesung „Offenheit in der Wissenschaft: Open Science in der Praxis“ │
„Openess: Grundwert oder Ideologie“ │
Universität Hamburg │hier aufgezeichnet
14.10.2019

Beitrag zur bukof Jahrestagung „Digitalisierung* verändern“ │
Gleichstellung in der virtuellen Wirklichkeit – Das Berliner Hochschulprogramm DiGiTal │
Universität Hamburg │
25.-27. 09. 2019

Beitrag Body Enhancements: Möglichkeiten und Konflikte bei „Reading Bodies! Cruising Corpoliteracy in Art, Education and Everyday Life“ │HKW Berlin
14.-15.09. 2019

Beitrag Digital = Sozial? Eine Befragung des Begriffs des Digitalen für die Kunst- und Kulturvermittlung zum Seminar Kunst 4.0 │ Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit, Halle │
14.-16.07.2019

Beitrag im Podium │Lange Nacht der Ideen, Berlin │
06.07. 2019

Organisation und Moderation des internationalen Symposiums Revisiting Collections
hier Link
04.-05. 06. 2019

Vortrag Zukunftsvision Museum: Institutionen und das Digitale │re:publica 2019, Berlin │
hier aufgezeichnet
06.-07.05.2019

Vortrag Vermittlung vermitteln #3 Fragmente digitaler Vermittlung │ documenta studies, Universität Kassel
15.04. 2019

Vortrag The female Cyborg in Art History │ Affects, flux, fluids. Histories, politicas and representation of emotions in the arts  │ Université de Strasbourg │
10.-12.04. 2019

Vortrag Genuss erlernen. Der Salon im Begriffsspektrum von Erkenntnis bis Sinnlichkeit │ Workshop ausgerichtet vom Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Universität Siegen und der Lichtenberg-Professur Kunstkritik und Krisenrhetorik des kunstgeschichtlichen Instituts der Ruhr-Universität Bochum, am kunsthistorischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn │
21./22. 03. 2019

Vortrag Digital (Art) Educators. Art Education Digital. │ Arbeitstagung Störungen im Offenen. Potentiale und Grenzen der transformativen Kunstvermittlung │nGbK Berlin│16./17.02.2019

Vortrag #DigiEdu │Das Kunstmuseum im digitalen Zeitalter │ Österreichische Galerie Belvedere
10.-11.01. 2019

2018

Vortrag Performing Data │Akademie Schloß Solitude
14. Dezember 2018

Vortrag Revisiting Collections │ Das Digitale – Latenzraum einer pluralistischen Kunst-und Bildgeschichte?│Ulmer Verein – Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V., Universität Stuttgart
22. – 24. November 2018

Vortrag Performing Intangible Heritage │Bildwissenschaft und Museumspraxis│Berlin Graduate School of Ancient Studies (BerGSAS), Freie Universität zu Berlin, Promotionsprogramm Ancient Objects and Visual Studis (AOViS)
22. – 24. November 2018

Vortrag Games in Sammlungen: multiperspektivische Narrationen │Das kulturelle Gedächtnis digital – Sicherung von Vielfalt und Diversität bei der Digitalisierung des kulturellen Erbes, University of Applied Sciences Potsdam, Forschungsprojekt Postdigitale Kunstpraktiken in der Kulturellen Bildung
16. November 2018

Vortrag und Panel Was wird erzählt und was nicht? │Stellung beziehen: Wie neutral sind Museen?│HTW, MUTEC, Leipzig
8. November 2018

Vortrag Revisiting Collections. Transformationen in ethnologischen Universitätssammlungen durch das Digitale │Knotenpunkte – Universitätssammlungen und ihre Netzwerke
10. Sammlungstagung│7. Jahrestagung der Gesellschaft für Universitätssammlungen e. V., Johannes Gutenberg-Universität Mainz
13.–15. September 2018

2017

Vorspiel transmediale, Berlin │
Vortrag serious sparkles. Über Memes und das politische Bild, im Rahmen der Tagung Artificial stupidity.

Freie Universität Berlin und meta Lab Harvard, Harvard University, Boston │
Vortrag im Rahmen des Workshops In Flux – Browsing the Collections. Practice-Based Research between Universities and Museums II

game lab Berlin
Vortrag Hacking the Relational. Über VR als tool für Kuratieren und
Vermitteln, im Rahmen der Tagung reality sucks

ACUD macht neu
Vortrag #aufschrei, #metoo und We Are Not Surprised, im Rahmen der Vortragsreihe Why have there been no great women artists*?

2016

Buddenbrookhaus Lübeck
Vortrag Möglichkeiten des Digitalen für die Kunstvermittlung im Rahmen der Tagung Immaterielles Ausstellen.

2015

Akademie der Künste, Berlin
Leitung des Panels Space Day for Terry Fox.

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin
Vortrag Everyone must win – a recall of Buckminster Fullers World Game im Rahmen der Tagung der Black Mountain Collaborative Research Platform.
hier aufgezeichnet

2014

Burg Giebichenstein, Halle
Vortrag bei der Tagung grenzgaenge – in|zwischen Kunst und Vermittlung, zum Spiel als künstlerische Forschung.